Die Gemeinde Dörfles-Esbach wurde mit ihrem Projekt „Lebensmosaik – Miteinander im Moment“ mit dem 2. Platz beim Bayerischen Demenzpreis 2026 ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand am Dienstag in München durch Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Judith Gerlach statt.
Insgesamt wurden 89 Projekte aus ganz Bayern für den Demenzpreis eingereicht. Umso erfreulicher ist es, dass sich Dörfles-Esbach mit seinem Engagement durchsetzen konnte. Der zweite Preis ist mit einem Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro dotiert.
Mit dem Projekt „Lebensmosaik – Miteinander im Moment“ verfolgt die Gemeinde gemeinsam mit den örtlichen Vereinen, der Kirchengemeinde und zahlreichen Ehrenamtlichen das Ziel, Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen eine aktive Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen.
Das Besondere daran: Alle Angebote stehen auch Menschen mit Demenz offen und sind für sie geeignet. Dabei geht es vor allem darum, Begegnungen zu schaffen, Gemeinschaft zu erleben und Menschen mit Demenz ganz selbstverständlich in das Dorfleben einzubeziehen.
Das vielfältige Angebot reicht vom Senioren-Tanzcafé über die Rollator-Laufgruppe und die Lichtstubn bis hin zu einer Line-Dance-Gruppe. Im Mittelpunkt stehen dabei stets die Freude an gemeinsamen Aktivitäten und das generationsübergreifende Miteinander.
Gesundheitsministerin Judith Gerlach würdigte insbesondere die Zusammenarbeit der Gemeinde mit den Ortsvereinen, der Kirchengemeinde und den vielen Ehrenamtlichen. Sie zeigte sich überzeugt, dass die Angebote die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen verbessern und ihnen ein Leben in der Mitte der Gesellschaft ermöglichen.
Die Auszeichnung ist eine besondere Anerkennung für das große ehrenamtliche Engagement und den starken Zusammenhalt in unserer Gemeinde. Sie zeigt, dass auch eine kleinere Kommune mit vielen engagierten Menschen viel bewegen und eine Vorbildfunktion für andere Gemeinden übernehmen kann.
Ein herzlicher Dank gilt dem Team der Sozialraumgestaltung und Bücherei, allen Vereinen, der Kirchengemeinde, dem Gemeinderat mit den Seniorenbeauftragten sowie den zahlreichen Ehrenamtlichen, die das Projekt mit Leben füllen und diesen Erfolg erst möglich gemacht haben.



